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Fruit of the Loom: Qualität, Service, Sicherheit

Ende Oktober 2013 folgten zahlreiche Journalisten von europäischen Fachzeitschriften für Marketing, haptische Werbeträger und Textilveredelung der Einladung von Fruit of the Loom, die marokkanischen Produktionsstätten vor Ort in Augenschein zu nehmen. Nicht zuletzt beeindruckt die vertikale Fertigungstiefe von der Anlieferung der Baumwolle bis zum fertigen Produkt.

Das Hauptgebäude der Fruit of the Loom-Produktion ist das zweitlängste einschiffige Gebäude in ganz Afrika.

Das Hauptgebäude der Fruit of the Loom-Produktion ist das zweitlängste einschiffige Gebäude in ganz Afrika.

„The Road to Morocco“ – so das Motto des Fruit of the Loom-Events – brachte die Teilnehmer zunächst in die marokkanische Hauptstadt Rabat. Von dort aus sind die Produktionsstätten – das Textilwerk und das Vertriebszentrum in Skhirat und die nahe gelegenen Nähereien – gut zu erreichen. In strukturierten Präsentationen gab das leitende Management, ergänzt durch Moderatoren und Tourführer, zunächst Einblick in die Firmengeschichte und Unternehmensstruktur (Alle Zahlen und Fakten basieren auf Unternehmensangaben) – beide sind beeindruckend.

Marke mit Geschichte

Fruit of the Loom wurde 1851 gegründet, seine Wurzeln liegen in den USA. Stolz ist das Unternehmen darauf, dass es als Marke noch vor Coca-Cola und der elektrischen Glühbirne eingetragen wurde. Von Anfang an hatte sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, hervorragende Leistungen durch Qualität, Mehrwert, Service und Angebotsvielfalt zu erreichen. Heute ist Fruit of the Loom weltweit tätig, beschäftigt rund 32.500 Mitarbeiter und fertigt Millionen von Kleidungsstücken wöchentlich. Seit mehr als 30 Jahren hat sich Fruit of the Loom zudem als eine der führenden Marken im Markt für Promotionkleidung etabliert. Gerade der europäische Unternehmensbereich ist spezialisiert auf die Produktion von T-Shirts, Sweatshirts und weiteren Bekleidungsprodukten der eigenständigen Marken Fruit of the Loom und Russell, die individualisiert und veredelt werden können. Im Jahr 2002 wurde Fruit of the Loom Teil der Berkshire Hathaway Group von Warren Buffett. Buffett gehört zu den renommiertesten Geschäftsleuten der Welt, Teil seiner Beteiligungsgesellschaft zu sein, sorgt zum einen für finanzielle Sicherheit und erlaubt Investitionsmöglichkeiten, wie die Produktion in Marokko eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Textilzentrum in Marokko

Schon 1994 war eine Näherei in Marokko von Fruit of the Loom gegründet worden. Die Entscheidung, 140 Mio. US-Dollar in ein hochmodernes Textilwerk in Skhirat zu investieren, um die Produkte rascher und flexibler vor allem auf den europäischen Markt liefern zu können, fiel dann im Jahr 2005. „Zunächst hatten unsere leitenden Angestellten verschiedene Länder, die für eine neue Fertigung in Frage kamen, analysiert“, berichtet Brian Kennedy, Vice President of Textiles and Sewing. „Wesentliche Gesichtspunkte waren Ethikund Umweltstandards, Lieferkosten, Zölle und Abgaben, Rohstoffversorgung und politische bzw. Sicherheitsrisiken.“ Ausschlaggebende Faktoren, die Produktion in Marokko zu errichten, waren letztlich die Nähe zu Europa, die Infrastruktur, die Produktivität und Kosten für die Arbeitskräfte, die Frachtkosten und Lieferzeiten, die wirtschaftliche und politische Stabilität, die Handelsverträge mit Europa und den USA sowie die Regierungsunterstützung. „Die neue Anlage ist dann speziell dazu konzipiert und aufgebaut worden, den europäischen Markt just in time zu bedienen“, so Kennedy. „Heute kann Fruit of the Loom dank dieser Produktionsanlage und der intelligenten Logistik seine Waren von der Anlieferung der Baumwolle bis hin zum fertigen Produkt in vier Wochen liefern.“

Gewaltiger Komplex

Gearbeitet wird im Team in sogenannten Zellen.

Gearbeitet wird im Team in sogenannten Zellen.

Die Produktion in dem gewaltigen Komplex begann bereits Mitte 2008. Die Anlage steht auf einem Gelände von 33 ha, das entspricht 73 Fußballfeldern. Das Hauptgebäude selbst umfasst 100.000 qm, ist 500 m lang und damit das zweitlängste einschiffige Gebäude in ganz Afrika. Am Standort befindet sich ein eigenes Umspannwerk, ein eigenes Klärwerk und eine eigene Wasserwiederaufbereitungsanlange. Kennedy: „Wir produzieren hier im Mehrschichtbetrieb rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Knapp 4.000 Beschäftigte in den Produktions- und Nähereianlagen erzeugen mehr als zwei Mio. Kleidungsstücke in der Woche. Wir liefern jährlich mehr als 100 Mio. Textilien nach Europa, in den Nahen Osten, nach Afrika und Russland. Das neue Vertriebs- und Logistikzentrum hier vor Ort ist seit März 2012 in Betrieb und ermöglicht uns noch bessere Serviceleistungen.“ Besonderen Wert legt man bei Fruit of the Loom auf die Kontrolle der Prozesse der vertikalen Textilfertigung unter einem Dach. Das Hauptwerk der Textilproduktion ist in acht Zonen – von der Baumwollanlieferung und Baumwollreinigung über den Spinnbereich, das Garnlager, den Strickbereich und das Stofflager bis hin zur Färberei und Zuschneiderei – gegliedert. Jede Zone ist sichtbar und beinhaltet eine Prozesskontrolle, die gleichbleibende Qualität auf höchstem Niveau gewährleistet. Vor der Qualität steht natürlich die Sicherheit der Beschäftigten an erster Stelle, bereits in der Entwurfphase der Anlage hatte diese oberste Priorität. So gibt es z.B. wegen der hohen Entzündlichkeit von Baumwolle einen eigenen, von der öffentlichen Feuerwehr unabhängigen Brandschutz – der jedoch noch nie beansprucht worden ist. Der Brandschutz umfasst eine eigene Feuerwache, den eigenen Löschzug und ein mehrköpfiges Feuerwehrteam, das ständig vor Ort ist. Die Systeme werden permanent vom Brandschutzbeauftragten geprüft, jeder Mitarbeiter wird im Brandschutz unterwiesen. Fruit of the Loom hat vier Nähereien in Marokko. Gearbeitet wird im Team in sogenannten Zellen. Alle Anlagen im Werk haben Brandmeldeeinrichtungen. Zudem verfügt das Hauptgebäude über zwölf Fluchttunnel mit eigener Luftversorgung. Die Tunnel sind feuer- und rauchfest und gestatten es, das Gebäude im Ernstfall sicher zu verlassen. Niemand im Werk ist mehr als 50 m von einem Notausgang entfernt.

Zwischenablage01

Nach der Reinigung der Baumwolle werden die Fasern für das Spinnen aufbereitet, getrennt und kardiert.

 

Acht Zonen


Das Hauptwerk der Textilproduktion in Skhirat ist in acht Zonen gegliedert, jede Zone ist sichtbar. In jeder Zone gibt es eine Prozesskontrolle, die gleichbleibende Qualität auf höchstem Niveau gewährleisten soll.

Zone 1 ist der Eingangsbereich für die Baumwolle, in dem jeden Monat 25 Containerladungen mit Rohbaumwolle aus den USA ankommen. Jeder Ballen hat sein eigenes Datenblatt, sodass die Baumwolleigenschaften mit Blick auf Qualität, Farbe und optimales Mischen immer korrekt abgestimmt werden können. Denn die hochwertigsten textilen Kleidungsstücke entstehen aus der besten Rohbaumwolle. Alle Produkte des Unternehmens sind aus ethisch produziertem Garn, und der größte Teil ihrer Baumwolle stammt aus Qualitätsgründen aus den USA.

Zone 2 ist die Baumwollreinigung. Hier werden alle eventuellen Verunreinigungen der Rohbaumwolle oder Rückstände von der Verpackung entfernt. Die Fasern werden für das Spinnen aufbereitet, getrennt und kardiert.

Zone 3 ist der Spinnbereich mit 64 Spinnmaschinen. Das Unternehmen hat stark in Spinnmaschinen der jüngsten Generation investiert. Die neuen Autocoro-Spinnmaschinen AC08 produzieren 50% mehr Garn bei 20% weniger Energieverbrauch.

Zone 4 ist das Garnlager, in dem jeder Garnballen gewogen und mit einem Strichcode versehen wird. Dieser wird eingescannt, sodass das gesamte Produktionsteam in Echtzeit einen vollständigen Überblick über die Produktion erhält.

Zone 5 ist der Strickbereich, in dem immer über 200 Strickmaschinen in Betrieb sind. Die Herstellung von hochwertigem OE-Garn bedeutet auch, dass Fruit of the Loom 30% weniger Energie verbraucht und 23% weniger Abfall produziert – bemerkenswert angesichts der Millionen von Kleidungsstücken, die in Marokko produziert werden.

Zone 6 ist das Stofflager.

Zone 7 ist die Färberei – 21 Düsenfärbemaschinen können bis zu 25 km Stoff in jedem Takt verarbeiten. So können über zwei Mio. Kleidungsstücke pro Woche produziert werden. Die Färberei ist vollkommen automatisiert. Strenge Kontrollen sollen die Farbkonstanz im gesamten Sortiment sicherstellen. Nach dem Färben wird der Stoff vor dem Trocknen durch Walzen gezogen. So soll sichergestellt werden, dass der Prozess so energieeffizient wie möglich ist.

Zone 8 ist die Zuschneiderei, in der alle Zuschnittarbeiten durchgeführt werden. Die Zuschnitte werden dann zu einer der vier nahe gelegenen Nähereien gesendet, wo sie zum endgültigen Kleidungsstück vernäht werden. Überschüssiges Material aus dem Zuschnittprozess wird zum Recycling verkauft. Es wird also nichts verschwendet.

Nähereien

Fruit of the Loom betreibt vier in Marokko, die T-Shirts, Sweatshirts und Jogginghosen produzieren. In der größten Näherei, Fruit 1, arbeiten rund 1.000 Beschäftigte in zwei Schichten, sechs Tage die Woche. Kennedy: „Wir unterstreichen unsere Position als Branchenpioniere auch mit dem neuartigen Konzept in unseren Nähereien. Wir arbeiten nicht mit den traditionellen progressiven Bündeleinheiten. Stattdessen fertigen wir im Team von acht bis zehn Näherinnen und Nähern, wir nennen das Zellen. Hier gibt es ein komplexes und bewährtes System von Aufgaben. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen, bevor das Kleidungsstück an die nächste Person weitergereicht wird. Auch dieses Weiterreichen wird optimiert, damit die Anzahl der Handgriffe bis zur nächsten Aufgabenstellung möglichst gering ist. Der Prozess des Zusammennähens durch verschiedene Personen einer Zelle endet mit einem Kontrolleur in dieser Zelle.“ So soll sichergestellt werden, dass jedes einzelne Produkt die Qualitätsstandards erfüllt. Zudem erhöht das Teamkonzept die Effizienz. „In unseren Nähereien wenden wir die Instrumente und Verfahren der Prozesstechnik an“, erläutert Kennedy. „Wir sind von der Kontrolle der Produkte übergegangen zur effizienteren Methode der Kontrolle der Herstellungsprozesse.“ Neues Vertriebszentrum In 2012 wurde zudem in Skhirat ein neues Vertriebszentrum errichtet. Hier können nun auf einer Fläche von 15.000 qm bis zu 25 Mio. Kleidungsstücke gelagert werden. Anton Penn, Senior Vice President Sales, Marketing, Operations and Distributions: „Das neue Vertriebszentrum war eine echte Herausforderung. Wir haben mit unseren ausführenden Firmen eng zusammengearbeitet, um unseren hohen Anforderungen an z.B. umwelt- und energieschonende und gleichwohl hocheffiziente Abläufe gerecht werden zu können. So sind z.B. in dem ultraebenen Boden des Lagers Induktionsschlaufen zur vollautomatischen Steuerung der Gabelstapler verlegt. Dieser Stapler verfügt übrigens über die neueste Energietechnik, vergleichbar dem KERS-System bei Formel 1-Boliden – auch hier orientieren wir uns an höchsten Maßstäben für umweltschonende Technik.“ Penn hat in diesem Jahr eine strukturelle Umorganisation des europäischen Teils von Fruit of the Loom durchgeführt. Die Strukturen wurden optimiert, jeder Geschäftsbereich verfügt über einen eigenen Geschäftsführer, Vertriebsteamleiter und Marktentwicklungsleiter. Ziel ist es, noch präziser, serviceorientierter und schneller gerade die europäischen Märkte zu bedienen. Penn: „Diese Umstrukturierung, eine fokussierte Geschäftsstrategie und die ständige Weiterentwicklung unserer vertikalen Produktion haben zum Wachstum von Fruit of the Loom trotz der schwierigen Wirtschaftslage beigetragen. Zusammen mit dem neuen Vertriebszentrum in Marokko und den anderen Lagern in Deutschland und England haben wir die Lagerhaltung auf insgesamt 50 Mio. Kleidungsstücke erhöht. So können wir den Just-in-time-Service bieten, den die sich verändernden, immer schneller agierenden Märkte gerade im Promotionsegment fordern.“

Hohe Lagerkapazitäten: Auf 15.000 qm können bis zu 25 Mio. Kleidungsstücke gelagert werden.

Hohe Lagerkapazitäten: Auf 15.000 qm können bis zu 25 Mio. Kleidungsstücke gelagert werden.

Respekt für Menschen und Umwelt

Dass Schnelligkeit in der Produktion nicht auf Kosten der Qualität oder zu Lasten der Umwelt oder Mitarbeiter gehen muss, belegen zahlreiche Zertifizierungen. Eine der wichtigsten, die Einrichtungen von Fruit of the Loom und die seiner Zulieferer aufweisen, ist WRAP (Worldwide Responsible Accredited Production). Eugene Mcllroy, Senior Vice President Human Resources and Manufacturing: „Diese international anerkannte, unabhängige Zertifizierung soll die gesetzeskonforme, humane und ethische Fertigung weltweit sicherstellen. Sie ist nur ein Teil der strengen Ansprüche, die wir an die eigenen Aktivitäten und die unserer Lieferanten stellen.“ So wurden zudem weitere internationale Audit-Dienstleister beauftragt: BSCI, SA 800, ICTI und SMETA/SEDEX. Um die Einhaltung sozialer und ethischer Grundsätze auch bei Vorlieferanten sicherzustellen, unterhält Fruit of the Loom enge Arbeitsbeziehungen zu allen Zulieferern und ist in allen Fabriken vor Ort präsent, führt jährliche unabhängige Audits durch, unternimmt unangekündigte Audits und inspiziert die Betriebe regelmäßig durch das leitende Management. Mcllroy: „Alle Betriebe und Fertigungsstätten müssen den ‚Fruit Code‘ aushängen und entsprechend umsetzen. Der ‚Fruit Code‘ ist der Verhaltenskodex von Fruit of the Loom, der die Verpflichtung zur Minimierung von Umweltauswirkungen und zur Leistung eines positiven Beitrags zu den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, festlegt. Wir wenden dieselben ethischen und sozialen Standards weltweit an.“ Das Unternehmen hat das Ziel, an jedem Standort zum bevorzugten Arbeitgeber zu werden, und verfolgt eine Gleichberechtigungspolitik, nach der jeder den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhält. Mcllroy: „Arbeitnehmer werden oberhalb des Mindestlohns bezahlt, viele Beschäftigte verdienen bis zu 50% mehr. Zusätzlich sind Leistungen wie Ärzte vor Ort, Beförderung zum und vom Werk und Gebetsräume am Standort Standard.“ Fruit of the Loom unterstützt ebenfalls eine Reihe lokaler Projekte, darunter das Waisenhaus am Ort und mehrere benachteiligte Familien. Mitarbeiterveranstaltungen außerhalb der Arbeitsstunden fördern zudem echten Gemeinschaftsgeist. Da verwundert es nicht, dass z.B. ein WRAP-Auditbericht aus dem Jahr 2012 für die Nähereianlage Fruit 1 die hohe Zufriedenheit der Belegschaft mit ihrem Arbeitsplatz dokumentiert. Alle Textilien des Herstellers entsprechen darüber hinaus dem Oeko-Tex Standard 100. Durch das Zertifikat wird bestätigt, dass die Produkte keine Substanzen enthalten, die für Menschen oder die Umwelt schädlich sind. Als international anerkanntes Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien wendet Oeko-Tex auf der ganzen Welt standardisierte Prüfkriterien an. Das Engagement für die Umwelt wird in Marokko deutlich unterstrichen: Die Abwasseranlage des Werks wurde sogar auf internationaler Ebene positiv bewertet. Die innovative Kläranlage reinigt das Wasser, das im Herstellungsprozess benutzt wird, sodass dieses sauberer als zuvor wieder der lokalen Versorgung zugeführt wird. Dies zeigt sich u.a. im Fluss, der neben dem Werk verläuft. Seit Fruit of the Loom begonnen hat, das saubere Abwasser in den Fluss zu leiten, hat sich das Flussbett regeneriert, er ist stromabwärts voller Fische. Bis zu 60% des beim Färbevorgang verwendeten Wassers werden wiederverwendet. Keine Frage – davon konnten sich die Journalisten europäischer Fachzeitschriften vor Ort selbst überzeugen: Das Werk in Marokko hat Fruit of the Loom ganz offenkundig geholfen, seinen Erfolg in Europa zu festigen.

www.fruitoftheloom.com

Bildquelle: Fruit of the Loom

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2017-10-02T12:18:47+00:0010. Dezember 2013|