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BGH-Urteil: Haribo „Glücks-Wochen“ zulässig

werbeartikel nachrichten paragraphenzeichen wa media e letter kleinerEine Kopplung von Gewinnspiel und Warenabsatz ist zulässig, auch wenn Kinder als Zielgruppe mitbeworben werden. Dies entschied der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) am 12. Dezember 2013. Anlass war ein ab Februar 2011 ausgestrahlter Werbespot von Haribo, der dafür warb, fünf Packungen Fruchtgummi zu je ca. 1 Euro zu erwerben. Die Verkaufsförderung wurde mit einem Gewinnspiel verbunden, bei dem jeder Teilnehmer die Chance hatte, durch Einsendung des Kassenbons einen von 100 „Goldbärenbarren“ im Wert von 5.000 Euro zu gewinnen.

Entgegen dem OLG Köln, das in seiner Entscheidung vom 21. September 2012 die Haribo-Werbung für wettbewerbswidrig erklärte, da für Kinder und Jugendliche die Gefahr bestehe, zu einem Kauf über Bedarf veranlasst zu werden, entschieden die Richter des BGH zugunsten des Beklagten. Der Spot enthalte keine unmittelbare Kaufanforderung an Kinder und sei nicht geeignet, die geschäftliche Unerfahrenheit Minderjähriger in unlauterer Weise auszunutzen.

www.juris.bundesgerichtshof.de

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2016-10-21T11:34:21+00:0013. Januar 2014|