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mbw: Sympathieträger aus Wanderup

Im 35. Jahr des Bestehens weht beim norddeutschen Importeur mbw der „Wind of change“ durch die Wanderuper Geschäftsräume: Das Gründerehepaar Walter und Monika Both geht von Bord, mit Tochter Andrea Both und Geschäftsführer Jan Breuer stehen die neuen Führungskräfte auf der Kommandobrücke schon parat. Beibehalten wird der Erfolgskurs der letzten dreieinhalb Jahrzehnte: Charmante Botschafter vom Reflexbären über den Plüschfrosch und die Stadtente bis hin zum Super-Bert sammeln mit einem Extraplus an Sicherheit und Qualität Sympathiepunkte für werbende Unternehmen.

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Die mbw-Führungscrew vor den Geschäftsräumen in Wanderup. V.l.: Walter, Monika und Andrea Both sowie Jan Breuer.

Bärbel, das Huhn, Emma, die Biene, oder Fips, der Hase, die Rasselbande bestehend aus Jaron, Nele und Luca, Snaky, die T-Shirt-Schlange, Rennfahrerente Schumi- Duck oder Dan Devil, das Reflexmonsta, Engel Bert oder Putzfee Berta – die Liste freundlicher Charaktere, die in den letzten 35 Jahren in der Ideenschmiede von mbw in Wanderup das Licht der Welt erblickt haben, ist schier endlos. Doch keine der Figuren ist so eng mit der Unternehmensgeschichte von Deutschlands vermutlich nördlichstem Werbeartikelimporteur verbunden wie der Reflexbär. Eine überdimensionale Version des im Original 7 x 5 cm großen, putzigen Reflektors ziert das firmeneigene Gebäude in Wanderup und leiht dem Unternehmen sein strahlendes Gesicht.

Start mit Reflektoren

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Grüße von der Waterkant: mbw konfektioniert Mailings auch schon mal mit echtem Nordseesand.

Seine exponierte Stellung bei mbw ist kein Zufall: „Ich hatte auf Reisen in Skandinavien festgestellt, dass nahezu jeder Fußgänger einen oder mehrere Reflektoren als Gegenstand der persönlichen Schutzausrüstung selbstverständlich bei sich führt“, erzählt Walter Both. „In Deutschland dagegen gab es Ende der 1970er Jahre solche Reflektoren kaum.“ Both erkennt das Potenzial, das in den kleinen Sicherheitsaccessoires steckt, und trifft zwei folgenschwere Entscheidungen. Zunächst gründet er mit seiner Frau Monika 1980 das Unternehmen MB, das 17 Jahre später in mbw umgetauft werden sollte. Und dann verlässt er nach ersten Erfolgen seine Stellung bei der Flugsicherung der Marine, um sich fortan vollends dem Ein- und Verkauf reflektierender und spielerischer Artikel zu widmen und dem Reflektor in Deutschland zu buchstäblich mehr Strahlkraft zu verhelfen. Und das im doppelten Wortsinn: Zum einen setzt sich nicht zuletzt dank des Engagements der Boths seit den 1980er Jahren der Reflektor mehr und mehr auch in hiesigen Breiten durch und begleitet immer mehr Kinder am Ranzen baumelnd auf ihrem Schulweg. Zum anderen bringen Monika und Walter Both nur solche Reflektoren in den Umlauf, die über gute Rückstrahlwerte verfügen. Während gerade zu Beginn des Booms viele Produkte auf den Markt gespült werden, die bezogen auf ihre Rückstrahleigenschaften wenig mehr als einen Placebo-Effekt erzielen, setzt MB und später dann mbw seit 1985 auf Artikel des finnischen Spezialisten Coreflect (vormals Talmu) – bis heute der weithin anerkannte State-of-the-Art- Lieferant dieser Produktgruppe. So erweitern die Coreflect-Reflektoren die Sichtbarkeit eines Fußgängers für einen Autofahrer, der mit Abblendlicht fährt, von ca. 30 auf ca. 150 m und avancieren so zu echten Lebensrettern. „Wir gehen bei der Qualität keinerlei Kompromisse ein“, betont Walter Both. „Mit dieser Philosophie haben wir Fußgängerreflektoren im deutschen Markt eingeführt und sind seit mehr als drei Jahrzehnten in diesem Bereich marktführend.“

Für Both ist das Thema Produktsicherheit eine echte Herzensangelegenheit – lange Jahre engagiert er sich als Mitglied der Normkommission für die Einführung und Erweiterung der europaweiten Reflektorennorm EN 13356. „Unsere Produktgruppen – Reflektoren und Spielzeug – sind besonders sensibel“, konstatiert Monika Both. „Daher ist es unumgänglich, als Lieferant hier auch besonders verantwortungsbewusst vorzugehen.“ Eine Philosophie, die sich durch das ganze Programm der Wanderuper zieht und die im Reflexbär auf besonders sprechende Weise zum Ausdruck kommt, kombiniert das Aushängeschild der Wanderuper doch ein sympathisches Äußeres mit einem hohen Maß an Sicherheit und Qualitätsbewusstsein. Genau das macht ihn auch für die Werbung so interessant, wie Monika Both weiß: „Unternehmen, die reflektierende Produkte als Werbeartikel einsetzen, demonstrieren auf der einen Seite Verantwortungsbewusstsein, bewahren sich aber auch eine spielerische Leichtigkeit, die sich positiv auf ihr Image auswirkt. Mit Reflektoren kann man daher tolle PR-Effekte erzielen.“

Aufstieg mit Werbeartikeln

Aus diesem Grund setzt das Unternehmen mit seinen Produkten früh auf das Segment Werbeartikel: 1986 folgt der Beitritt in das PSI, im Januar 1987 stellt MB erstmals auf der PSI-Messe in Düsseldorf aus. Ein Jahr später folgt der nächste große Schritt: Die Boths erwerben das Gebäude einer ehemaligen Schmiede und Schlosserei an der Tarper Straße und bauen dieses zum neuen Firmensitz von mbw um. Acht Jahre später sind die Räumlichkeiten wieder zu knapp geworden. Ein zusätzlicher Neubau direkt nebenan am Süderweg schafft Abhilfe. Finanziell möglich gemacht hat das ein absoluter Verkaufsschlager: Snaky, die Zauberschlange, die sich als zusammengerolltes T-Shirt entpuppt und mit ihren poppigen Farbgebungen den Nerv der Zeit Mitte der 1990er Jahre trifft.

Zur Jahrtausendwende haben die Wanderuper mit ihren Produkten den deutschen Werbeartikelmarkt längst erobert, in den folgenden Jahren stehen die Zeichen auf Wachstum: Der Export wird angekurbelt, die Zahl der Mitarbeiter steigt auf heute mehr als 60 Personen, neue Produktgruppen – neben Reflektoren, Plüschtieren und Quietscheenten werden z.B. Silikonarmbänder, Filzartikel oder Mikrofasertücher angeboten – erweitern das Portfolio. Als strategisch goldrichtige Entscheidung erweist sich der Einstieg der Quakenbrücker JCK Holding als Mehrheitsgesellschafter von mbw im Jahr 2007. Die Beteiligung ermöglicht nicht nur mehr finanziellen Spielraum, sondern vertieft auch die Kontakte nach Fernost sowie zu den Schwestergesellschaften Daiber, Fare, Halfar, Karlowsky und SND weiter. 2012 erhält das Unternehmen ein neues Logo mit neuem Claim: mbw steht fortan für „meine beliebten Werbeträger“, womit das Portfolio zutreffend beschrieben ist – „unsere Produkte verbindet, dass sie beim Empfänger ein Lächeln hervorrufen“, so Monika Both. mbw ist vollends im Markt etabliert und mit seinen zahlreichen Sympathieträgern nicht mehr aus dem Werbeartikelbusiness wegzudenken.

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Druckerei und Konfektionierung inhouse erhöhen die Flexibilität bei kleinen und mittleren Aufträgen.

Wind of Change

Im November 2014 startet mbw nun in das 35. Jahr der Unternehmensgeschichte, ein in jeder Hinsicht besonderes, denn Monika und Walter Both werden sich zum Jahreswechsel aus dem Business zurückziehen. Die Nachfolge ist von langer Hand geplant und sichert Kontinuität. Mit Andrea Both, Tochter des Gründerehepaars, sowie Jan Breuer folgt ein Führungsduo, das die Geschicke des Unternehmens in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt hat. Während Andrea Both für das Marketing der Wanderuper verantwortlich zeichnet, ist Breuer bereits seit mehr als einem Jahrzehnt bei mbw beschäftigt und war zudem als Vertriebsleiter und Prokurist sowie seit dem 1. Januar 2014 auch als Geschäftsführer in alle wichtigen Entscheidungen involviert. „Jan ist wie ein Teil der Familie. Wir stehen uns sehr nah – und wir vertrauen voll und ganz auf seine Erfahrung, sein Können und seine Leidenschaft“, ist Walter Both überzeugt davon, die richtige Wahl bei seiner Nachfolge getroffen zu haben. „Beide kennen das Unternehmen schon von Kindesbeinen an“, ergänzt Monika Both. „Dementsprechend sind sie mit allen Abläufen und Fragestellungen bestens vertraut, kennen das Personal sehr gut und bringen andererseits auch mit ihren eigenen Ideen frischen Wind hinein.“

Hoher Qualitäts- und Sicherheitsanspruch, faire Arbeitsbedingungen, technisches Know-how und kreative Produktentwicklung – die neue Führung fühlt sich denselben Werten verpflichtet wie die alte. Und auch am Führungsstil des Familienbetriebs wird sich aller Voraussicht nach nicht viel ändern: „Der Umgang ist sehr familiär, geprägt von flachen Hierarchien“, beschreibt Jan Breuer. „Viele unserer Mitarbeiter sind schon sehr lange bei mbw und kennen das Unternehmen von Grund auf. Und es ist wichtig für uns, dass sich jeder auf seine Weise einbringt“, ergänzt Andrea Both. Bestes Beispiel dafür ist die Ideenbox: Hier können Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge, aber auch Ideen für die Weiterund Neuentwicklung von Produkten einwerfen. „Damit haben wir eine regelrechte Kreativitätsspirale in Gang gesetzt“, freut sich Jan Breuer. „Eine ganze Reihe unserer zuletzt auf den Markt gebrachten Enten hat hier ihren Ursprung. Oftmals sind die Mitarbeiter ja näher an den Kunden dran und machen sich eigene Gedanken über unsere Produkte. Das birgt für uns ein sehr großes Potenzial, das wir mit der Ideenbox nutzen wollen.“ Wie überhaupt ein Großteil des kreativen Outputs inhouse entwickelt wird – seien es Anzeigenmotive, Markenclaims, Produktnamen oder neue Entenvarianten. Auf diese Weise hat sich ein mbw-eigener Style entwickelt, der das Unternehmen kennzeichnet. Charmanter Humor und norddeutsche Zuverlässigkeit gehen dabei Hand in Hand.

Kreative Vielfalt

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mbw war das erste deutsche Unternehmen im Werbeartikelmarkt mit Oeko-tex-zertifizierten Produkten wie Schmusefreund Lennart.

Bei den Produkten legt mbw großen Wert darauf, unverwechselbar zu bleiben. Statt Me-too-Ware zu importieren, investieren die Wanderuper in die Entwicklung von Eigendesigns. Aus der Zusammenarbeit mit dem italienischen Illustrator Massimo Indrio z.B. ist die rundliche Kultfigur Herr Bert® entstanden, für die mbw wie für viele andere Sortimentsartikel auch europaweiten Geschmacksmusterschutz angemeldet hat. Herr Bert und seine nicht minder moppelige Gefährtin Berta® gibt es in zahlreichen verschiedenen Outfits – vom Handwerker, Arzt oder Koch bis hin zum DJ, Soldaten oder Fußballer – und Varianten: als knautschbarer Squeezie®, Soft-PVC-Schlüsselanhänger, Plüschfigur, Spardose oder Magnet. Noch breiter ist das Sortiment bei den Plüschtieren, das mit rund 200 verschiedenen Modellen die ganze Vielfalt der Fauna von A wie Affe bis Z wie Zebra abbildet. Und auch die rund 140 unterschiedlichen Arten an Quietscheenten lassen keine Wünsche offen: Neu im Sortiment sind z.B. Schiedsrichter-, Billard- oder Sportschützen-Ente sowie die StadtEnte®, die mit beschreibbarem gelben Ortsschild eine prima Werbefläche bereithält. Unter dem Markennamen CityDucks® sind zudem schon Enten aus aller Welt von Peking (mit Reisschale) über Köln (mit Kölschglas und Dom), Amsterdam (mit Käse und Tulpen) bis hin zu New York (als Freiheitsstatue) in speziellen Designs auf Promotion-Reisen gegangen.

„Absolut safe“

Die Enten stammen aus BSCIund ICTI-zertifizierten Fabriken und werden gemäß EN 71 frei von Phthalaten aus PVC hergestellt. Um ganz sicher zu gehen, lassen die Wanderuper die quietschfidelen Badewannenbegleiter zudem von unabhängigen Prüfinstituten auf ihre Unbedenklichkeit testen – schließlich will sich der Verbraucher ja auch nicht jeden mit in die Badewanne nehmen. Und auch nicht mit ins Bett, weshalb auch die Plüsch-Range des Unternehmens strengen Kontrollen unterworfen wird. „Wir waren 2008 das erste Unternehmen der Werbeartikelbranche, das Oeko- Tex-zertifizierte Plüschtiere angeboten hat, und haben diesen Bereich seit einigen Jahren um unsere Baby-Safe-Artikel erweitert“, berichtet Walter Both. „Das Oeko-Tex-Zertifikat zu erhalten und jedes Jahr für die Produktgruppen zu erneuern ist enorm aufwendig, da bei Plüschtieren alle verwendeten Materialien – auch z.B. die Füllungen – einzeln getestet werden müssen.“ Zusätzliche Sicherheit, dass die EN 71, Part 1, 2, 3 und 9 eingehalten wird, schaffen Prüfungen durch den TÜV Rheinland. Dieses besondere Verantwortungsbewusstsein dokumentiert nach außen die Marke MiniFeet® (Untertitel: Kuscheln mit Qualität) und analog dazu bei den Enten die vor kurzem gelaunchte Marke Schnabels ®. „Wir wollen diese Marken auch beim Anwender so bekannt machen, dass sie im Werbeartikelmarkt als Synonyme für Produktsicherheit und faire Produktionsbedingungen wahrgenommen werden“, so Jan Breuer.

Was für die „plushline“ und die „duckline“ des Unternehmens gilt, ist auch bei der „filzline“ und der „reflexline“ Programm. Stets bemüht sich mbw um nachweislich gute Qualität. So sind die meisten Filzprodukte ebenfalls nach Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert und werden überwiegend in Deutschland von beschützenden Werkstätten aus der Region gefertigt. Und die „reflexline“ hat außer den eingangs besprochenen Coreflect-Fußgängerreflektoren noch eine Vielzahl weiterer Reflex-Produkte zu bieten, die – ausgestattet mit Qualitätsmaterialien wie Reflexite® oder 3M Scotchlite – in Form von Warnwesten, Reflexbändern, -tieren und -monstern oder als Weichplastik-Reflektoren zum Einsatz kommen. Auch in diesem Bereich sind TÜV-GSPrüfungen an der Tagesordnung. „Wir wollen absolut safe sein“, betont Walter Both, der mit Lutz Franke vor drei Jahren eigens einen Qualitätsmanager eingestellt hat, um den wachsenden Anforderungen in diesem Segment professionell gerecht zu werden.

Infrastruktur und Import-Know-how

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Die neue Lagerhalle in Eggebek beherbergt u.a. bis zu 800.000 Quietscheenten.

Investiert wurde in der jüngeren Vergangenheit nicht nur ins Personal, sondern auch in die Infrastruktur. Der Bezug einer größeren Lagerhalle Anfang des Jahres auf einem ehemaligen Flughafengelände im nahe Wanderup gelegenen Eggebek war eine konsequente Folge des Wachstums. „Als Importeur ist die Lieferfähigkeit das A und O“, erläutert Jan Breuer. „Dementsprechend wichtig ist es, die Lagerbestände hochzuhalten, um auch kleine Aufträge zeitnah bedienen zu können.“ Die Halle bietet nicht nur ausreichend Kapazitäten – so liegen allein zwischen 600.000 und 800.000 Enten auf Lager – sondern ist auch mit modernem Equipment ausgestattet. Zudem hat sich mbw eine eigene Druckabteilung eingerichtet, um kleine bis mittlere Aufträge auch selbst vor Ort individualisieren zu können. Flexibilität ist Trumpf. Auch – übrigens kostenlose – Mustersendungen innerhalb von 24 Stunden gehören zum Service-Standard des Unternehmens, das sich durch hohes Servicelevel, Kundennähe und zuverlässige Lieferungen bei weiten Teilen des Werbeartikelhandels einen ausgesprochen guten Ruf erworben hat.

Dieser wird gefestigt durch die Kenntnis der Importmärkte. Schon 1991 baute Walter Both die ersten Kontakte zu den Produktionsstätten in China auf, die durch regelmäßige Besuche vor Ort im Laufe der Zeit immer mehr vertieft wurden. „Mit vielen unserer Lieferanten arbeiten wir seit langer Zeit zusammen und begleiten auch deren Entwicklung z.B. im Rahmen der BSCIund ICTI-Zertifizierungen sehr intensiv. Trotz unseres vielfältigen Programms haben wir uns dazu entschieden, die Zahl der Partner auf wenige Spezialisten zu begrenzen. Das sichert uns mehr Möglichkeiten zur Einflussnahme“, erläutert Walter Both. „Auch bei der Realisierung von Sonderanfertigungen ist die genaue Kenntnis der Produktionsmärkte von enormem Vorteil“. Über die Mutterfirma JCK ist zudem eine permanente Präsenz in China gewährleistet: Im Shanghai-Office der Holding ist eine Mitarbeiterin für die Qualitätssicherung der mbw-Produkte vor Ort verantwortlich. „Die Integration in die JCK Holding hat viele Vorteile für uns“, konstatiert Jan Breuer. „Die Einrichtungen, die uns die Holding bietet, stehen uns zur Verfügung – wie z.B. das China-Büro oder auch das Textillabor Labtech in Quakenbrück. Das hilft uns bei unserer täglichen Arbeit. In unseren Entscheidungen sind wir autark.“

Authentisch bleiben

Als global aufgestelltes Familienunternehmen gelingt mbw der Spagat zwischen der notwendigen globalen Ausrichtung des Unternehmens und der regionalen Verwurzelung im nördlichsten Teil Deutschlands anscheinend mühelos: „Wir spielen in unserer Außendarstellung schon ein wenig mit unserer norddeutschen Herkunft“, kommentiert Andrea Both. „Der Newsletter, den wir regelmäßig an unsere Kunden verschicken, heißt dementsprechend ‚Klönschnack‘. Und Mailings mit unseren Enten werden auch schon mal mit echtem Nordseesand verfeinert. Das gibt uns ein Gesicht und sorgt ein Stück weit für Authentizität.“

Wie natürlich auch die handelnden Protagonisten. Dass mit den Weggang der beiden Führungspersönlichkeiten nun also auch ein Stück des mbw-Spirits verloren gehen könnte, muss jedoch niemand befürchten. Monika und Walter Both haben ihre Spuren hinterlassen und das Unternehmen in einer Art geprägt, die auch von ihren Nachfolgern längst gelebt wird. Den Bären auf dem mbw-Gebäude jedenfalls bringt der Wechsel an der Unternehmensspitze nicht aus der Gemütsruhe. Er schenkt der Welt weiterhin sein strahlendes Lächeln.

www.mbw.sh

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2016-10-21T11:33:24+00:0026. November 2014|